Ständehausgespräch zur gesellschaftl. Verantwortung von Unternehmen 17. Juli 2013

 

 

Die Landesregierung NRW setzt mit einem weiteren Vortragsabend das Thema CSR von Unternehmen mit einem Impulsvortrag von Herrn Prof. Bolz: CSR als Chance für die Markenkommunikation fort.

 

Wirtschaftsminister Hr. Garreit Duin

Wirtschaftsminister Hr. Garreit Duin

Nach der persönlichen Begrüßung des Wirtschaftsministers Herrn Garrelt Duin sprach H. Prof. Bolz, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sprache und Kommunikation und Universitätsprofessor

für Medienwissenschaft an der Technischen Universität in seinem Vortrag von der Ökonomie & sozialer Verantwortlichkeit im 21. Jahrhundert. H. Prof. Bolz ist der Meinung, dass die grüne Balance aus Ökonomie & Ökologische Verantwortung bereits im 20. Jahrhundert erreicht wurde.

 

Die grünen Geschichten sind erzählt. Wie ein Autobauer so schön sagte: „Wir verkaufen keine Autos, wir verkaufen Mobilität, also Emotionalität.

 

Im 21. Jahrhundert müssen wir die roten – sozialen – Geschichten erzählen. Die wachsende Selbstorganisation der Kunden wird durch die Möglichkeit der Kommunikation im Internet gegeben.

 

Wer heute noch denkt, die sozialen Netzwerke wären ein Tool, ist völlig auf dem Holzweg. Drei Dinge sind in der Kommunikation des 21. Jahrhunderts besonders wichtig: linking, liking und caring. Heute sind die Kunden durch das Internet viel informierter, sie diskutieren ihre Meinungen und sind bereit lange Texte zu lesen. Die These von H. Prof. Bolz ist auf die Zukunft bezogen: Ranking!

 

StändehausgesprächDie Podiumsdiskussion mit Herrn Dr. Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe GmbH, Herrn Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH % Co.KG sowie Herrn Arndt G. Kirchhoff, Geschäftsführer der Kirchhoff Automotive Gruppe Iserlohn und Vorsitzender des BDI/BDA Mittelstandsausschusses diskutierte angeregt über die Themen der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Verantwortung, wie Wertschöpfungsketten, Zertifizierungen, Transparenz, regionale Verantwortung, Bildung, Ausbildung der Studenten und Azubis sowie das positive Aufladen der Marken mit wahrer Nachhaltigkeit.

 

Ein schönes Statement von Herrn Prof. Bolz war: „ Es genügt nicht, es richtig zu machen, sondern man muss es auch kommunizieren.“

 

Ein interessanter Abend an dem das Engagement der Beteiligten eingesessener Familienunternehmen erlebbar wurde.

 

Die Moderation übernahm Simone Matthaei, Forum W.