Berufsparcours

Karin Ressel engagiert sich bundesweit, damit Jugendliche bessere Startchancen in den Beruf haben.

Durch den Berufsparcours trainierte sie mit ihrem Team in den letzten 10 Jahren über 550.000 Schülerinnen und Schüler und bringt diese Jugendlichen rationell mit 2.500 Ausbildungsunternehmen zusammen.
Mehr als 20.000 Jugendliche haben dadurch schneller und besser ihren Weg gefunden.

Diese praxisnahe Berufsorientierung ist nicht nur effizient sondern auch viel kostengünstiger als Berufsmessen. Nur etwa 10 % der sonstigen Kosten fallen an oder auch andersherum ergibt sich eine Kosteneinsparung von ca. 90%.
Zudem sind neben den Unternehmen auch die Lehrkräfte, die Kammern und vor allem auch die Jugendlichen deutlich zufriedener. Ihre Chancen steigen, dass sie unabhängig von Noten und Herkunft von den Unternehmen als begabte Auszubildende entdeckt werden.

Jährlich werden in 200 Veranstaltungen 50.000 Jugendliche trainiert und mit 2.500 Unternehmen zusammengebracht. Mit diesem Instrument der Kontaktaufnahme kann der Fachkräftemangel im Ausbildungsbereich angepackt werden.

Dass die Verbindung zwischen sozialem Denken und wirtschaftlichem Handeln gelungen ist, das hat Karin Ressel gezeigt. Ihr Modell macht Schule und wird u.a. vom Wirtschaftsministerium Baden – Württemberg flächendeckend für die Berufsvorbereitung von Jugendlichen seit Jahren eingesetzt.  In NRW wurde der Berufsparcours 2006 bis 2008 an 48 Orten modellhaft durch das Arbeitsministerium gefördert. Lizenznehmer haben in einzelnen Regionen Deutschlands die Berechtigung erhalten, den Berufsparcours einzusetzen.

Die Berufsparcours haben auch in NRW Einzug in den Unterricht gefunden, da über 50 Schulen das Trainingssystem für die Berufsvorbereitung nutzen.

Ab 2012 soll das System „Berufsparcours“ großflächig in Deutschland angeboten werden. Ziel der Berufsparcours ist, Schülerinnen und Schüler durch haptische Handlungen für Berufe zu trainieren und sie in unmittelbaren Kontakt mit Unternehmen zu bringen.

Der Unterschied zu Berufsmessen ist, dass:

  • wir Jugendlichen durch das haptische Erleben die Inhalte des jeweiligen Berufes nahebringen und
  • durch den unmittelbaren Kontakt des an der Veranstaltung  beteiligten Unternehmens effizient und
  • für alle Beteiligten sehr gute Resultate erbringen.