SOS-Kinderdörfer weltweit

SOS Green Projects: Umwelt- und Klimaschutz ausgehend vom SOS-Kinderdorf

Die SOS-Kinderdörfer weltweit verbinden soziale und ökologische Nachhaltigkeit

Ausgehend vom SOS-Kinderdorf unterstützen wir Familien und Anwohner durch Selbsthilfe-Projekte, Bildungsarbeit und medizinische Versorgung vor Ort. Damit leisten wir einen Beitrag zur nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung. Zudem verstärken wir konsequent unsere Anstrengungen im Umwelt- und Klimaschutz, denn: soziale Nachhaltigkeit benötigt ökologische Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der SOS Green Projects integrieren wir grüne Technologien und Umweltbildung in unsere Standorte. In Zukunft werden wir insbesondere in Afrika zahlreiche SOS-Kinderdörfer renovieren. Bei diesen Renovierungsarbeiten geht es auch um die Installation von grünen Technologien zur Energieversorgung, Müllentsorgung oder Wasseraufbereitung. Zudem werden die Menschen vor Ort für Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert und profitieren von den Maßnahmen – so wie etwa bei Pilotprojekt im SOS-Kinderdorf Mombasa.

Kurzfilm „Solarstrom für Afrika“ über das Pilotprojekt im SOS-Kinderdorf Mombasa:

 

 

SOS Green Projects

  • Wirtschaftlichkeit: Die Nutzung moderner und innovativer Technologien bietet uns langfristig zuverlässige und kostengünstige Alternativen in den Bereichen Energieversorgung, Müllentsorgung oder Wasseraufbereitung.
  • Qualität: Bei den Renovierungen arbeiten wir nachhaltig, indem wir den regional bestmöglichen bautechnischen Standard einsetzen und hochwertige lokale Baumaterialien verwenden.
  • Umweltbildung:  Die Kinder, Mitarbeiter und Anwohner der SOS-Kinderdörfer werden in den Entscheidungsprozess integriert und im Rahmen von Bildungsprojekten für Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert. Die Bildungsarbeit wird ergänzt durch den direkten Kontakt mit nachhaltigen Technologien.
  • Einbeziehung der Anwohner: Die ökologischen Maßnahmen wirken vom SOS-Kinderdorf ausgehend in die angrenzenden Communities hineinwirken. Dadurch leisten wir einen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung des jeweiligen Projektlandes.
    • Marktentwicklung: Durch Investitionen in nachhaltige Technologien werden lokale Unternehmen gestärkt. Die installierten Anlagen können für Schulungen genutzt werden. Zudem begünstigen die SOS Green Projects die Entwicklung von Märkten für deutsche Technologien und fördern Investitionen deutscher Unternehmen in den jeweiligen Projektländern.
  • Öffentlichkeit: Die modernisierten SOS-Kinderdörfer haben im Projektland Vorbildcharakter und leisten einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte um ökologische Nachhaltigkeit.

 

Das Pilotprojekt im SOS-Kinderdorf Mombasa

Im kenianischen SOS-Kinderdorf Mombasa wurde die drittgrößte Photovoltaik-Anlage Ostafrikas installiert. Diese versorgt nun auch die umliegenden Haushalte und Unternehmen zuverlässig und umweltfreundlich mit Strom. Das Projekt wurde gemeinsam umgesetzt mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GIZ) und dem deutsch-kenianischen Solarunternehmen Asantys Systems.

Ansprechpartner SOS Green

Nikola Hofmann

Entwicklungspolitischer Sprecher

 

Benjamin Pahlich

Projektkoordinator SOS Green Projects